Dez 14 2015

SafeTIC AG: Trotz Erste-Hilfe-Kurs können viele Bürger nicht bei Herzflimmern helfen

Zeuge eines Herzkreislaufzusammenbruchs kann jeder werden: im Bus auf dem Weg zur Arbeit, im überlaufenen Einkaufszentrum oder bei der stimmungsvollen Familienfeier. Jedes Jahr werden in Deutschland 30 000 bis 40 000 Menschen außerhalb von Kliniken reanimiert – aber in nur 20-30% der Fälle sind diejenigen, die Wiederbelebungsversuche starten, medizinische Laien. Meistens warten zufällige Beistehende lieber auf den Notarzt – mit oftmals tragischen, aber vermeidbaren Folgen, denn nur 5-10% der Patienten mit plötzlichem Kammerflimmern oder Herzstillstand außerhalb eines Krankenhauses überleben langfristig.

In Skandinavien liegt die Quote der Laien, die sich an einer Widerbelebung versuchen, bei ganzen 60-80%. Mediziner versuchen derzeit, auch die Deutschen kompetenter und mutiger zu machen, sollten sie in eine entsprechende Situation geraten. Dabei greifen sie auf regelmäßige Aktionswochen zurück, die Aufmerksamkeit auf das Problem lenken soll. Auch werden spezielle Unterrichtseinheiten für Schüler gefordert, damit nicht nur diejenigen, die Führerschein machen, in den Genuss eines Erste-Hilfe-Kurses kommen. Ziel ist es, die Zahl derer, die hierzulande Ersthilfe vor dem Eintreffen eines Rettungsteams leisten, bis 2020 auf 50% zu erhöhen.

Neben entsprechenden Aufklärungs- und Schulungsveranstaltungen bietet sich moderne Medizintechnik als Unterstützung an – so kann fast jeder effektiv helfen, jederzeit, fast überall. Beim System DOC der Firma SafeTIC handelt es sich beispielsweise um einen „laienfreundlichen“ Defibrillator. Das Gerät verfügt nicht nur über eine automatische Diagnosefunktion, die Kammerflimmern eigenständig erkennt und die Stromstöße passend einstellt. Durch eine Standverbindung ist während des gesamten Einsatzes der Kontakt zu einer Notrufzentrale gegeben, deren Mitarbeiter ebenfalls durch die Bedienung lotsen können. Zudem alarmiert der DOC eigenständig den Rettungsdienst.

Mittlerweile haben sich schon viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen durch SafeTIC mit einem entsprechenden Defibrillator ausstatten lassen. Die zunehmende Verbreitung des DOC, vor allem dort, wo Rettungsärzte nicht so schnell hingelangen oder wo es besonders schnell zu Herzkreislaufproblemen kommen kann, ist eine wichtige Maßnahme, um Laien zur Ersthilfe zu motivieren. Medizintechnik von SafeTIC wird schon heute von Betrieben, im Einzelhandel und auch im sportlichen Bereich genutzt, um Leben retten zu können.